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Am Ende Zähne gezeigt.

Mit 0:3 (20:25; 13:25; 26:28) unterlag der TSV Haching München den SWD powervolleys Düren.    

Die Hausherren starteten couragiert, aber unterm Strich mit zu vielen Eigenfehlern in die Partie. Entsprechend konnten die Rheinländer, die in Bestformation antraten, ihre Erfahrung ausspielen und Satz eins ohne viel Mühe sichern.

Im zweiten Durchgang bekam Haching gar keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Coach Tanase brachte den zuletzt angeschlagenen Jonas Sagstetter für Simeon Topuzliev. Dies brachte zwar mehr Sicherheit in die bayerischen Reihen, aber Haching verzettelte sich in zu vielen Diskussionen mit dem Schiedsgericht und verlor endgültig den Faden: „Es gab unglückliche Entscheidungen“, so Eric Paduretu nach der Partie. „Aber das müssen wir künftig abhaken und weitermachen.“

Dass das junge Team etwas draufhat, bewies es im letzten Satz. Erst bei 17:17 konnte Düren ausgleichen, vorher führte Haching teilweise mit drei Punkten. In einem spannenden Finish konnte man erst einen Dürener Matchball abwehren, dann einen eigenen Satzball herausspielen, um am Ende dann doch unglücklich zu verlieren.

„Der dritte Satz war gut heute, zuvor war Düren besser“, urteilte Eric Paduretu. „Wir verlieren immer noch zu viele Punkte, die nicht sein müssten. Daran müssen wir arbeiten. Aber auf dem letzten Satz können wir auf jeden Fall aufbauen.“

Ähnlich sah es sein Trainer: „Leider konnten wir erst am Ende unsere Qualitäten aufs Parkett legen. Wir haben jetzt ein stressiges Programm ohne Pausen. Ich hoffe, dass wir ohne weitere Ausfälle oder Erkältungen durchkommen.“

Am kommenden Dienstag (23.11.) steht bereits das Pokalviertelfinale gegen Lüneburg auf dem Programm. Anpfiff in Unterhaching ist dann um 19 Uhr.    

Text: Jochen Wessels
Foto: Edmund Zuber

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