„Wir wollen KW ärgern“.

Am Samstag (13. 02. 2021) tritt der TSV Unterhaching um 16 Uhr gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen-Bestensee an.

Die Gäste aus Brandenburg stehen derzeit auf Rang neun der Tabelle, müssen also noch um den Einzug in die Play-Offs kämpfen. Da einige der Konkurrenten um die begehrten Plätze noch Nachholspiele zu absolvieren haben, lastet in Unterhaching schon ein gewisser Druck des Gewinnenmüssens auf den Randberlinern. Zudem müssen die Netzhoppers seit kurzem auf ihren kanadischen Spielmacher Byron Keturakis verzichten. Dafür wurde zwar kurzfristig Kamil Droszynsky aus dem östlichen Nachbarland nachverpflichtet, doch der Pole ist erst seit einer Woche im Mannschaftstraining, da könnte es noch an Abstimmungen fehlen. Dennoch sind die Gäste trotz einer durchwachsenen Hauptrunde Favorit in Haching, alleine in den großartigen 3:2 Siegen im Pokal gegen Düren, Berlin und Herrsching zeigten sie ihr Potential. Ende Februar steht das Team des belgischen Trainers Christoph Achten zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokalfinale.

„Wir wollen KW ärgern“, gibt Hachings Coach Patrick Steuerwald als Devise aus. „Das letzte Spiel in Lüneburg war leider ein Rückschlag. Das lief nicht wie gewünscht. Aber genau daraus wollen wir nun die Motivation ziehen, es nun wieder besser zu machen.“

Er hofft, dass er wieder auf Routinier und Ex-Netzhopper Roy Friedrich zurückgreifen kann, der in Lüneburg nach einer Zahnoperation pausieren musste.

Zuschauer sind erneut keine zugelassen. Die Fans können die Partie aber zu Hause im kostenlosen, kommentierten Live-Stream bei sporttotal.tv verfolgen. Das letzte Spiel in Lüneburg verfolgten über 1000 Volleyballfans live.

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Text: Jochen Wessels

Foto: Günter Panhans