Mit null Punkten zurück durch den Schneesturm.

Mit 0:3 (16:25; 21:25; 19:25) verlor der TSV Unterhaching deutlich bei der SVG Lüneburg.

Haching trat ohne Roy Friedrich in der Gellersenhalle in Reppenstedt an. Der Kapitän musste sich unter der Woche einer Zahn-OP unterziehen, pausierte deshalb. Simeon Topuzliev, zurzeit stärkster Hachinger, brachte sein Team gleich in Führung; diese hielt aber nicht lange. Einige Unsauberkeiten in der Annahme und schon führte Lüneburg mit 4 Punkten zur ersten technischen Auszeit. Mit starkem Blockspiel punkteten die Niedersachsen nun gegen zu durchschaubare Bayern, bauten den Vorsprung weiter aus. Steuerwald brachte nun Paduretu für Benni Sagstetter, Thom für Gehringer und den späteren MVP Petrusic für Zahar. Beim 8:17 machte Libero Graven, nicht zum einzigen Mal in dieser Partie, Bekanntschaft mit der niedrigen Deckenhalle. Haching kämpfte sich nochmal heran, doch der Satz war weg.

Auch in Durchgang 2 ging Haching in Führung, diesmal durch Thom zum 4:3. Doch auch diesmal hielt der Vorsprung nicht lang, ein Netzroller brachte der SVG das 8:6. Lüneburg hielt nun einen Vier-Punkte-Vorsprung. Erst kurz vor Schluss gelang es dem TSV durch Jonas Sagstetter und Petrusic auf 3 Punkte Rückstand zu verkürzen, doch mehr war nicht drin. Im letzten Satz führte Haching sogar bis zur ersten technischen Auszeit, doch auch dann erspielte sich Lüneburg rasch einen ungefährdeten Vorsprung und rettete diesen ungefährdet ins Ziel.

„Das war nach einigen guten Matches heute mal wieder ein Rückschritt“, räumte Patrick Steuerwald nach der Partie ein. „In den ersten sind wir nicht gut reingekommen, haben erst mitten im Satz begonnen zu kämpfen. In den beiden anderen waren wir auf Augenhöhe, aber letztlich mitunter zu unpräzise. Vor allem im Block waren wir heute insgesamt nicht diszipliniert genug.“

Somit machte sich der Hachinger Bus mit null Punkten auf den Weg zurück durch den angekündigten Schneesturm.

Die nächste Partie gegen die Netzhoppers KW-Bestensee findet am kommenden Samstag (13.02.2021) zu Hause in der Bayernwerk Sportarena bereits um 16 Uhr statt. Der Anpfiff wurde kurzfristig um 2 Stunden vorverlegt.

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Text: Jochen Wessels

Foto: Edmund Zuber