„Wir haben uns weiterentwickelt“.

Wie die VBL gestern mitteilte, hat sie pandemiebedingt die Hauptrunde der Männerbundesliga mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Für den TSV Haching München endet damit die Saison.

Es war von vornherein vereinbart, dass die Hachinger Löwen weder die Zwischenrunde noch die Play-Offs spielen würden, von daher trifft der vorzeitige Hauptrundenabbruch die Hachinger nicht sehr hart. Lediglich die Partie in Lüneburg und das Nachholspiel gegen Frankfurt entfallen. „Wir konnten die meisten Partien absolvieren, vor allem daheim wieder vor Publikum und mit den Partnern im VIP-Raum“, stellt Sportdirektor Mihai Paduretu klar. „Wir sind insgesamt gut durch diese Spielzeit gekommen. Die Spieler haben sich als Team als auch individuell weiterentwickelt.“ Und er erinnert sich an einige Saisonhighlights: „Das Spiel zu Saisonbeginn in Düren mit zwei Gewinnsätzen, natürlich der Heimsieg gegen Giesen, der Pokalsieg in Kriftel und der Satzgewinn gegen Berlin. Aber auch in Friedrichshafen hatten wir uns teuer verkauft.“ Paduretu bedankt sich bei den Spielern, Trainern und Betreuern, aber auch bei allen Helfern, Pressevertretern und Zuschauern. Ein besonderes Dankeschön gilt den Partnern und Sponsoren: „Sie haben uns großartig unterstützt. Ich bin froh, dass sie sich auch wieder vor Publikum präsentieren konnten.“

„Nächstes Jahr wollen wir den nächsten Schritt machen“, versichert der ehemalige Bundesligacoach. Zuerst aber spielen die meisten Hachinger Akteure nun bei anderen Vereinen mit einem Zweitspielrecht die Saison zu Ende. Fest stand schon länger, dass Lenny Graven und Patrick Rupprecht dem ASV Dachau beim Aufstieg in die zweite Liga helfen sollen. Alle anderen Wechsel werden demnächst veröffentlicht.

Text: Jochen Wessels
Foto: Edmund Zuber