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Haching verkaufte sich teuer

Mit 0:3 (16:25; 23:25; 22:25) unterlag der TSV Haching München dem deutschen Meister BR Volleys erwartungsgemäß.    

Allerdings verkaufte sich das junge Team in Berlin gut, wenngleich Berlin nicht mit der ersten Formation auflief. So wurden beispielsweise die Superstars Grankin und Patch komplett geschont. „Damit haben wir aber gerechnet“, so Coach Bodgan Tanase, der wieder viel wechselte und jedem Akteur Spielanteile gönnte. Verzichten musste er in Berlin auf Petrusic und Thom.

Den ersten Satz holte sich Berlin noch souverän, profitierte von Unstimmigkeiten im Hachinger Zuspiel. „Da waren wir insgesamt noch zu nervös“, befand Kapitän Jonas Sagstetter nach der Partie.

Zu Beginn des zweiten konnte sich Haching aber eine Führung erspielen, die Jonas Sagstetter mit einem Ass zum 10:7 auf 3 Punkte ausbaute. Erst Mitte des Satzes konnte Berlin wieder die Führung übernehmen. Tanase brachte nun Rupprecht für Topuzliev. Der ehemalige Dachauer fügte sich gut ein, nicht nur mit seinem Ass zum 22:22. Letztlich holten die routinierten Hauptstädter aber auch diesen Satz.

Den dritten Durchgang konnte das junge, unerfahrene Gästeteam ebenfalls offen gestalten, konnte zwischenzeitlich mehrfach zumindest ausgleichen. Doch der Punch sollte nicht gelingen, am Ende ging auch dieser Satz verloren. MVP wurde Benedikt Sagstetter.

Bruder Jonas war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir wussten um die Stärke des Berliner Blocks, taten uns trotzdem zuerst schwer damit. Aber unser Trainer gab uns dann gute Tipps, bessere Lösungen zu finden. Das klappte in den letzten beiden Sätzen gut. Wir konnten heute wichtige Erfahrungen sammeln, die uns hoffentlich weiterbringen.“ Ähnlich sah es sein Coach: „Wir haben uns gut verkauft, alle haben gespielt und wir konnten viel lernen für die Zukunft. Ich bin zufrieden mit der gezeigten Leistung.“    

Nach einer kurzen Pause empfängt man nun am 30.10.2021 um 19 Uhr mit dem VfB Friedrichshafen den nächsten Hochkaräter in der heimischen Bayernwerk Sportarena.            

Text: Jochen Wessels
Foto: Michael Hundt