Belastungssteuerung als Notwendigkeit.

Am Dienstag (23.11.2021) tritt der TSV Haching München im DVV-Pokal Viertelfinale um 19.00 Uhr daheim gegen die SVG Lüneburg an. Tickets gibt es diesmal nur an der Abendkasse.    

Vor fünf Wochen trat die SVG Lüneburg bereits in der Bayernwerk Sportarena an, damals gewannen die Niedersachsen in der Liga deutlich mit 3:0. Diesmal kommt die Mannschaft von Stefan Hübner mit Achterbahngefühlen nach Unterhaching. Vor einer Woche schied man bei der ersten Europapokalteilnahme in der Vereinsgeschichte nach einem Hinspielerfolg dann doch noch im golden set gegen den serbischen Vertreter Ribnica Kraljevo in der Qualifikationsrunde zum CEV-Cup aus. Doch nur wenige Tage später zeigte das Team eine Reaktion: am Samstag rang man den favorisierten VfB Friedrichshafen mit 3:2 nieder. Besonders überzeugend waren dabei die „Außen“ Jordan Ewert und Artur Nath.

Eine Reaktion auf die beiden jüngsten Niederlagen seines Teams erhofft sich am Dienstag auch Hachings Coach Bogdan Tanase: „Wir haben den dritten Satz gegen Düren wirklich gut gespielt. Es wäre schön, wenn uns das auch mal wieder über mehr als nur einen Satz gelänge.“ Er weiß aber auch um die Fehlerlastigkeit seines jungen, unerfahrenen Teams, das zudem von Erkältungen und Verletzungen gebeutelt, gerade ein Mammutprogramm von fünf Spielen in zwölf Tagen absolviert. Gegen Düren wechselte Tanase schon kräftig durch: Gehringer, Heckel und Rösler wechselten sich im Block, Rupprecht, J. Sagstetter und Topuzliev auf außen und Graven und Chefai auf der Liberoposition ab. „Wir müssen sehen, dass wir den Spagat zwischen Erholung und konzentrierter Vorbereitung hinkriegen. Die Terminhatz ist schon heftig gerade. Ich hoffe, dass erstmal alle fit bleiben. Die Personalrochaden sind nicht nur taktischer Natur, sondern es war von Beginn an die Maxime, dass während der Saison möglichst alle Spieler Einsatzmöglichkeiten bekommen. Ziel unseres Projekts ist ja, dass die Jungs sich zeigen und wachsen.“

Auch wenn Lüneburg Favorit ist, im Pokal ist alles möglich: „Lüneburg hat auch ein straffes Programm mit vielen Reisen in den Knochen. Vielleicht ist eine Überraschung drin“, so Tanase.

Bis zu 999 personalisierte Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen sind am Dienstag erlaubt. Es gilt die 2G -Regel und FFP2-Maskenpflicht (auch am Sitzplatz). Für das Pokalspiel gibt es keine Onlinetickets. Karten können nur an der Abendkasse erworben werden.

Text: Jochen Wessels
Foto: Edmund Zuber